Kölner Kampagne fordert Sicherheit durch Gemeinschaft statt Überwachung
Kölner Kampagne fordert Sicherheit durch Gemeinschaft statt Überwachung
Neue Kampagne in Köln stellt kommunale Sicherheitspolitik infrage
Eine neue Initiative in Köln mit dem Namen "Sicherheit für alle" hinterfragt den städtischen Umgang mit öffentlicher Sicherheit. Die Kampagne wendet sich gegen verstärkte Polizeipräsenzen und Überwachung und argumentiert, dass echte Sicherheit nur durch Vertrauen in der Gemeinschaft entsteht. Die Aktivist:innen wehren sich gegen Maßnahmen, die ihrer Meinung nach gezielt Migrant:innen und Arbeiter:innenviertel wie Kalk und Ehrenfeld benachteiligen.
Auslöser für die Kampagne war der "Masterplan Kommunale Sicherheit" der Stadt Köln, der sich auf Stadtteile konzentriert, die als Kriminalitätsschwerpunkte eingestuft werden. Kritiker:innen werfen dem Plan vor, er stigmatisiere migrantische Communities und obdachlose Menschen – besonders vor dem Hintergrund zunehmender Razzien in von Migrant:innen geführten Betrieben.
Aktivisten wie Cuso Ehrich verweisen auf die Schwächen einer überwachungslastigen Sicherheitsstrategie. Als Beispiel nennt er den rassistischen Anschlag von Hanau 2020, bei dem ein rechtsextremer Attentäter neun Menschen ermordete. Dies belege, dass Kameras und Polizeikontrollen Gewalt nicht verhindern. Stattdessen betont die Kampagne, dass Sicherheit wächst, wenn Nachbar:innen sich kennen und gemeinsam lokale Probleme lösen.
Kalk, ein Stadtteil, der von Behörden immer wieder als gefährlich gebrandmarkt wird, ist zum Kristallisationspunkt der Bewegung geworden. Initiativen wie "Kalk Solidarisch" und gemeindenahe Gesundheitszentren gelten als Vorbild dafür, wie Vertrauen – und nicht Polizeipräsenzen – Schäden verringert. Elia Lorber, ein weiteres Kampagnenmitglied, kritisiert, dass die aktuellen Maßnahmen vor allem migrantische und arme Viertel kontrollieren, statt strukturelle Probleme anzugehen.
Unterdessen hat Köln sein Netz an Überwachungskameras ausgebaut, was Befürchtungen schürt, künftig könnte Gesichtserkennung per KI zum Einsatz kommen. Aktivist:innen warnen vor einer Vertiefung der Diskriminierung, auch wenn unklar bleibt, wie stark die Zahl der Kameras seit 2015 tatsächlich gestiegen ist.
Die "Sicherheit für alle"-Kampagne fordert einen Kurswechsel: weg von repressiver Polizeiarbeit, hin zu gemeindebasierten Lösungen. Sie argumentiert, dass Vertrauen, lokales Wissen und geteilte Ressourcen nachhaltige Sicherheit schaffen. Die Debatte spiegelt die grundsätzliche Spannung wider, wie Städte Ordnung und die Rechte marginalisierter Gruppen in Einklang bringen können.
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