KiK schließt 25 Filialen in Deutschland – erste Standorte stehen bereits fest
Maximilian MaierKiK schließt 25 Filialen in Deutschland – erste Standorte stehen bereits fest
Die deutsche Textildiscounter-Kette KiK dünnt ihr Filialnetz aus, um die Effizienz zu steigern. Wie das Unternehmen bekannt gab, sollen Anfang 2026 rund 50 Standorte geschlossen werden – davon 25 in Deutschland. Zwar liegt noch keine offizielle Liste vor, doch lokale Berichte nennen bereits erste Filialen, die ihre Türen für immer schließen werden.
Konkrete Schließungstermine für die deutschen Standorte hat der Händler bisher nicht bestätigt. Allerdings kündigte das Unternehmen an, dass voraussichtlich 25 Filialen im ersten Quartal 2026 dichtmachen. Von den bundesweit etwa 2.400 Läden wirken rund 170 defizitär.
Lokale Medien berichten unterdessen über konkrete Schließungen: Die Filialen in Twistringen und Uffenheim werden voraussichtlich am 14. März schließen, die Niederlassung in Preetz folgt eine Woche später, am 21. März. Der Standort in Salzgitter räumt zuvor mit einem Schlussverkauf die Lager, bevor er am 12. März endgültig schließt.
Betroffen sind auch die Filiale im Bramfelder Einkaufszentrum in Hamburg sowie der Laden in der Fußgängerzone von Nordenham. Die Büdelsdorfer Niederlassung bleibt voraussichtlich bis zum 13. April geöffnet – vermutlich für die Abwicklung. In Bad Soden-Salmünster schließt der Store am 18. April, und auch die Filiale in Falkenstein steht auf der Liste. Der Standort in Schongau hatte bereits im Januar nach einem Räumungsverkauf geschlossen, während der Laden in Rottenburg wegen einer nicht verlängerten Miete durch Edeka dichtmacht.
Hintergrund der Maßnahmen ist eine schwierige Lage im deutschen Textileinzelhandel: 2025 verzeichnete etwa die Hälfte aller Modehändler Verluste. Besonders traditionelle stationäre Geschäfte kämpfen in einem sich wandelnden Einzelhandelsumfeld ums Überleben.
Mit der Schließung unrentabler Filialen will KiK seine finanzielle Position stärken. Eine vollständige Liste der betroffenen Standorte hat das Unternehmen noch nicht veröffentlicht – viele Details sickern daher über regionale Medien durch. Die Schließungen spiegeln die größeren Herausforderungen wider, vor denen der stationäre Handel in Deutschland steht.






