15 January 2026, 06:13

Kamp-Lintfort feiert ehrenamtliches Engagement trotz finanzieller Sorgen

Ein gerahmtes Plakat zum 70-jährigen Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, das eine Gruppe von Menschen in der Mitte zeigt, umgeben von Text und Zahlen.

Kamp-Lintfort feiert ehrenamtliches Engagement trotz finanzieller Sorgen

Neujahrsempfang in Kamp-Lintfort: Erfolge gefeiert, finanzielle Herausforderungen thematisiert

Beim Neujahrsempfang in Kamp-Lintfort standen lokale Erfolge im Mittelpunkt, doch auch die finanziellen Herausforderungen der Stadt wurden angesprochen. Bürgermeister Professor Dr. Christoph Landscheidt würdigte das Engagement von Ehrenamtlichen und forderte mutige politische Entscheidungen. Zudem wurden Persönlichkeiten und Vereine für ihr besonderes Engagement für die Gemeinschaft ausgezeichnet.

Die Feier begann mit musikalischen Darbietungen von Miroslawa Piskunov am Klavier, begleitet von den Lehrerinnen Frau Hackstein und Frau Wolff, die ebenfalls Klavier spielten und den Gesang übernahmen. Anschließend ergriff Bürgermeister Landscheidt das Wort, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und einen Ausblick auf die kommenden Monate zu geben.

Drei lokale Gruppen erhielten den Heimatpreis Nordrhein-Westfalen für ihre herausragenden Leistungen. Den ersten Platz belegte der Förderverein Lintforter Turm, gefolgt vom Sportverein Alemannia Kamp auf dem zweiten und der Kamp-Lintfort Skateboard-Community auf dem dritten Rang. Ihr Wirken wurde als unverzichtbar für das kulturelle und soziale Leben der Stadt gewürdigt. Auch Einzelpersonen wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt: Manfred Klessa erhielt die Goldene Ehrennadel für seine jahrzehntelange Arbeit im lokalen Sport. Willi Gelen wurde mit der Silbernen Ehrennadel für sein Engagement beim Stadt-Schützenfest und im Schützenverein Eintracht Altfeld-Saalhoff ausgezeichnet. Bis zum 15. Januar 2026 wurden noch keine Details zum Träger des Goldenen Ehrenrings bekannt gegeben.

In seiner Rede räumte der Bürgermeister die angespannte Haushaltslage ein und warnte vor schwierigen Diskussionen über Einsparungen. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich in Bezug auf die Zukunft Kamp-Lintforts und dankte den Freiwilligen für ihren Einsatz. Zum Abschluss wünschte er den Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und friedliches Jahr 2026.

Die Veranstaltung spiegelte sowohl die finanziellen Belastungen der Stadt als auch die Stärke ihres Gemeinschaftslebens wider. Ausgezeichnet wurden jene, die Kamp-Lintfort durch Sport, Kultur und ehrenamtliches Engagement geprägt haben. Die Worte des Bürgermeisters gaben den Ton für das kommende Jahr vor – eine Mischung aus Optimismus und der Notwendigkeit sorgfältiger Planung.