Junge Stimmen für lebendige Demokratie: SPD diskutiert mit Jugend in Remscheid und Solingen
Anna KrauseJunge Stimmen für lebendige Demokratie: SPD diskutiert mit Jugend in Remscheid und Solingen
Zwei Diskussionsveranstaltungen unter dem Titel „Lebendige Demokratie: Mach mit. Gestalte die Zukunft. Triff Entscheidungen.“ fanden am 13. April in Remscheid und Solingen statt. Die Treffen brachten junge Menschen, lokale Vertreter:innen und SPD-Politiker:innen zusammen, um über zentrale gesellschaftliche und politische Themen zu diskutieren. Die Teilnehmer:innen tauschten sich lebhaft über bürgerschaftliches Engagement, Finanzierungsfragen und Reformvorhaben aus.
Die erste Veranstaltung wurde in der Gründerschmiede, dem Innovationszentrum in Remscheid, abgehalten. Im Mittelpunkt standen dort die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements und die Frage, wie junge Menschen stärker in lokale Entscheidungsprozesse eingebunden werden können.
Die zweite Diskussion fand im Proberaum der AWO Monkeys in Solingen statt. Thematisiert wurden unter anderem Jugendpolitik, der deutsche Atomausstieg, Rentenreformen sowie die Absicherung von Kindergeld. Vertreter:innen der Solinger Jugendhilfe und des Jugendrats wiesen zudem auf chronischen Personalmangel und Finanzierungslücken hin.
An beiden Veranstaltungen nahmen die SPD-Politiker Ingo Schäfer und Kevin Kühnert teil. Schäfer forderte einen Schuldenbefreiungsfonds, um überschuldete Kommunen zu entlasten. Kühnert betonte, die SPD wolle ihren Mitgliedern mehr Mitspracherechte einräumen als andere Parteien, und verwies auf ein Jugendparlament mit Antragsrecht als Modell für stärkere Teilhabe. Zudem unterstützte er den SPD-Vorschlag, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken, da junge Menschen ein direktes Mitspracherecht bei der Gestaltung ihrer Zukunft verdienten.
Weitere Themen waren Klimaschutz, Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und die Rolle von KI in der Politik. Die Veranstaltungen boten eine Plattform für offenen Austausch über drängende Fragen. Die Forderungen der SPD nach mehr Jugendbeteiligung und finanzieller Unterstützung für klamme Kommunen kristallisierten sich als zentrale Punkte heraus. Organisator:innen und Teilnehmer:innen verließen die Runden mit einem klareren Bewusstsein für die anstehenden Herausforderungen und Chancen.
