Joel Schmieds durchwachsener Start und Aufstieg beim 1. FC Köln
Joel Schmied wechselte im Januar zum 1. FC Köln, nachdem das Transferverbot des Vereins aufgehoben worden war. Der Schweizer Verteidiger kam für 2,5 Millionen Euro vom FC Sion und brachte neue Hoffnung in die bis dahin enttäuschende Saison des Teams. Die Erwartungen an die Winterneuzugänge waren groß, doch sein Einstand verlief nicht ohne Probleme.
Der 27-Jährige gab offen zu, überrascht gewesen zu sein, als ein Verein von Kölns Format Interesse zeigte. Sein ehemaliger Klub FC Sion spielt in der Schweizer Liga lediglich im Mittelfeld – weit entfernt vom Rampenlicht der Bundesliga. Anfangs hatte Schmied Schwierigkeiten mit der Umstellung, sowohl körperlich als auch mit dem Druck der Fans.
Unter Trainer Lukas Kwasniok begann sich die Situation zu bessern. Mittlerweile steht Schmied regelmäßig in der Startelf und lobt den direkten Führungsstil sowie die leidenschaftliche Art des Coaches. Der Verteidiger betont, dass Kwasnioks neue Spielphilosophie sowohl sein eigenes Spiel als auch die Mannschaftsleistung deutlich verbessert habe.
Trotz seiner Fortschritte bleibt Schmied bescheiden. Er bestehe darauf, noch immer dazuzulernen – selbst in diesem Stadium seiner Karriere. Der Wechsel nach Köln sei eine Chance gewesen, die er nicht ausschlagen konnte, sagte er. Allerdings sei dies nicht der einzige Grund für seine Entscheidung gewesen.
Seit seinem Wechsel im Januar hat sich Schmied zu einer Schlüsselfigur in Kölns Abwehr entwickelt. Seine Anpassung unter Kwasnioks Führung unterstreicht, welchen Einfluss die richtige Trainerarbeit haben kann. Mit dem Transferverbot im Rücken wird der Verein hoffen, dass seine Leistungen in den kommenden Spielen weiter steigen.






