Ingrid Klimke holt Bronze bei FEI-Weltreiterspielen trotz dramatischem Finale
Anna KrauseIngrid Klimke holt Bronze bei FEI-Weltreiterspielen trotz dramatischem Finale
Ingrid Klimke und SAP Hale Bob OLD beweisen erneut ihre Überlegenheit im Vielseitigkeitsreiten
Die deutsche Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke und ihr langjähriger Partner SAP Hale Bob OLD haben bei den FEI-Weltreiterspielen in Tryon einmal mehr ihre Dominanz unter Beweis gestellt. Trotz eines kostspieligen Fehlers in den letzten Sekunden sicherten sie sich die individuelle Bronzemedaille – mit einer herausragenden Leistung.
Seit 2010 bilden Klimke und der Hannoveraner Wallach eines der erfolgreichsten Gespanne im modernen Vielseitigkeitssport. Ihr beeindruckender Palmares umfasst über 30 Top-Fünf-Platzierungen bei internationalen Wettbewerben, darunter zwölf Siege.
Früh in ihrer gemeinsamen Karriere feierten sie große Erfolge wie den Sieg beim CCI4 in Pau 2014 und die Europameisterschaft 2015. Zwei Jahre später trugen sie maßgeblich zum Gewinn der Mannschafts-Silbermedaille für Deutschland bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro bei. Zuletzt triumphierten sie 2018 beim CIC2 in Kreuth sowie bei der Event Rider Masters in Wiesbaden (CIC3*).
Bei den FEI-Weltreiterspielen in Tryon begannen sie stark: Nach der Dressur lagen sie auf Platz zwei, übernahmen dann nach einer fehlerfreien Geländerunde die Führung. Doch ein einziger Abwurf im abschließenden Springparcours kostete sie schließlich den Sieg – am Ende blieb Bronze.
Schon vor Tryon hatten sie mit Platz zwei beim CIC3 in Lühmuhlen und Rang vier in Strzegom (ebenfalls CIC3) ihre Topform demonstriert. Klimke lobte die "spektakuläre Leistung" von SAP Hale Bob OLD und betonte die konsequente Klasse des Paares über die Jahre.
Trotz des knappen Verpassens des WM-Titels bleibt ihre Bilanz beeindruckend: Mit einer langen Reihe von Podestplatzierungen und Meisterschaftserfolgen zählen sie weiterhin zur Weltspitze – und werden auch in den kommenden Saisonen mit Spitzenleistungen rechnen.






