09 May 2026, 22:06

Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude mit Charme

Krankenhausflur mit Stühlen auf der rechten Seite, buntem Wandgemälde, Topfpflanzen, Tür, Schild und Deckenbeleuchtung.

Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude mit Charme

Historisches Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz des Kreises umgebaut

Ein denkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird derzeit zum ersten stationären Hospiz des Kreises Herford umgestaltet. Unter der Leitung der Architektin Byron-Leigh Brown entsteht auf dem 140 Jahre alten Gelände „Unter den Linden 41“ eine Einrichtung mit zehn Zimmern. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“ sowie durch eine Förderung der Sparkasse Herford.

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Das Gebäude, das einst eine Tagesklinik beherbergte, stand jahrelang leer. Nun wird es unter Denkmalschutz sorgfältig saniert, um seinen ursprünglichen Charme zu bewahren. Die Eröffnung des Hospizes ist für den Sommer 2026 geplant; auf 2.200 Quadratmetern entsteht dann ein Ort der Geborgenheit und Fürsorge.

Kürzlich führte Landrat Jürgen Müller eine Begehung des Aufsichtsrats durch die Baustelle. Er betonte die künftige Bedeutung des Hospizes für die palliativmedizinische Versorgung in der Region. Die Einrichtung wird eng mit ambulanten Hospizdiensten zusammenarbeiten, um eine würdevolles, heimeliges Umfeld für schwerkranke Menschen zu schaffen.

Betrieben wird das Hospiz von der gemeinnützigen Hospiz Herford gGmbH. Personal- und Dienstleistungspläne sind bereits in Arbeit. Parallel dazu werden Spenden gesammelt, um sowohl die stationäre als auch die ambulante Hospizarbeit im Kreis zu finanzieren. Überweisungen sind an die Sparkasse Herford möglich, wo ein eigener Stiftungsfonds eingerichtet wurde.

Das Hospiz wird über zehn Gästezimmer sowie eine spezialisierte Palliativversorgung verfügen. Mit der Fertigstellung 2026 erweitert sich das Hospizangebot im Wittekindsland maßgeblich. Das Projekt setzt auf eine Mischung aus Stiftungsgeldern, öffentlichen Zuschüssen und privater Spendenbereitschaft, um seine Ziele zu erreichen.

Quelle