26 March 2026, 10:07

Herbert Reuls neues Buch: Warum er mit klaren Worten polarisiert

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung eines Mannes im Anzug und Krawatte, der ein Schild hält, auf dem in fetter Schrift "Der Albtraum des Wählers" steht.

Herbert Reuls neues Buch: Warum er mit klaren Worten polarisiert

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul legt neues Buch vor: "Sicherheit: Was sich ändern muss"

Der Titel erscheint zu einer Zeit, in der der Politiker sowohl für seinen pragmatischen Kurs gelobt als auch für umstrittene Positionen kritisiert wird. Reul, bekannt für seinen bodenständigen Führungsstil, betont, sein Hauptanliegen bleibe der Wiederaufbau des öffentlichen Vertrauens in die Politik.

Das Buch, das ab dem 14. Oktober im Handel erhältlich ist, fasst Reuls Arbeit im Kampf gegen Clankriminalität, Kinderpornografie und Cyberkriminalität zusammen. Erschienen im renommierten Hoffmann-und-Campe-Verlag, spiegelt der Text Reuls Überzeugung wider, dass Probleme direkt beim Namen genannt werden müssen. Sein Argument: Die Bürger verlieren das Vertrauen in Politiker, die sich vor klaren Worten drücken.

Doch sein Vorgehen stößt auf Widerstand. Kritiker werfen ihm Rassismus vor – etwa wegen seiner Verwendung des Begriffs "organisierte Kriminalität" oder des Plans, Mehrfachstaatsbürgerschaften in der Kriminalstatistik gesondert zu erfassen. Reul verteidigt diese Maßnahmen als pragmatische Schritte, nicht als ideologische Haltung. Kleine, umsetzbare Lösungen seien wirksamer als große Versprechungen, so seine Position.

Trotz der Kontroversen genießt Reul hohe Beliebtheit in der Bevölkerung. Mit 69 Jahren zeigt er keine Anzeichen von Müdigkeit – an Ruhestand denkt er nicht. Stattdessen treibt er Reformen voran, die das Vertrauen in politische Institutionen stärken sollen.

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Die Veröffentlichung des Buches unterstreicht Reuls Ruf als Politiker der klaren Kante. Seine zwar polarisierenden, aber auf Transparenz und Praktikabilität ausgerichteten Positionen bleiben umstritten. Wie die Öffentlichkeit auf seine jüngsten Vorhaben – darunter die geplante Statistik zu Staatsbürgerschaften – reagieren wird, bleibt abzuwarten.

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