Henriette Reker bereut umstrittene Aussagen zu Kölner Silvesterangriffen 2016

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Eine Gruppe von Menschen auf einer Straße mit Schildern und Fahnen, im Hintergrund Gebäude, Bäume und Himmel.

Henriette Reker zu ihrer 'Distanz' - Äußerung: 'Das war falsch' - Henriette Reker bereut umstrittene Aussagen zu Kölner Silvesterangriffen 2016

Henriette Reker, die von 2015 bis 2025 Kölner Oberbürgermeisterin war, hat Bedauern über ihre umstrittenen Äußerungen im Anschluss an die Silvesterangriffe 2015/16 geäußert. Die Vorfälle lösten bundesweit eine Debatte über Sicherheit, Migrationspolitik und das Vertrauen der Bevölkerung in die Behörden aus. Rekers damalige Aussagen ernteten Kritik, da sie den Eindruck erweckten, den Opfern eine Mitschuld zu geben, statt die Taten selbst zu thematisieren.

Die Kölner Übergriffe von 2016 ereigneten sich während der Silvesterfeiern, als große Gruppen von Männern – überwiegend aus Nordafrika – der sexuellen Belästigung und des Diebstahls beschuldigt wurden. Die meisten Tatverdächtigen stammten aus Algerien und Marokko, nicht aus Syrien, was die öffentliche Aufmerksamkeit von der Flüchtlingspolitik der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel ablenkte. Die frisch gewählte Reker geriet in die Kritik, als sie Frauen riet, Angreifer 'auf Armlänge' zu halten – eine Formulierung, die sie einem Parteiflyer zur Sicherheit entlehnt hatte.

Später gab Reker zu, dass ihre Aussage unangemessen gewesen sei, und räumte ein, dass sie den Eindruck erweckt habe, Frauen hätten die Straftaten verhindern können. Ihre Entschuldigung kam Jahre nach den Ereignissen, in denen sie bereits 2015 ein Messerattentat während ihres Wahlkampfs überlebt hatte. Damals erhielt sie Unterstützung von Olaf Scholz, der als Erster Bürgermeister Hamburgs ihr in Polizeifragen zur Seite stand. Scholz wurde 2021 deutscher Bundeskanzler. Während ihrer zehnjährigen Amtszeit stützte sich Rekers Führung auf wechselnde Koalitionen, zunächst mit CDU, Grünen und FDP, später nur noch mit CDU und Grünen. Die Angriffe von 2016 blieben ein prägendes Ereignis ihrer Amtszeit und beeinflussten die Diskussionen über öffentliche Sicherheit und politische Verantwortung.

Rekers Eingeständnis unterstreicht die nachhaltige Wirkung der Silvesterangriffe 2015/16 auf den politischen Diskurs in Deutschland. Die Vorfälle prägten die Debatten über Migration, Polizeiarbeit und Opferbeschuldigung, wobei ihre Aussage zu einem zentralen Kritikpunkt wurde. Ihre zehnjährige Amtszeit endete 2025 und hinterlässt ein Erbe, das sowohl von Widerstandskraft als auch von Kontroversen geprägt ist.

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