29 March 2026, 16:09

Gütersloh startet mit "Schichtwechsel" in die inklusive Arbeitswelt

Schwarzes und weißes Büro-Szenario mit Menschen an Schreibtischen, einige stehend und einige sitzend, Papiere und Gegenstände auf Tischen, eine Wanduhr, eine Säule und sichtbare Decke.

Gütersloh startet mit "Schichtwechsel" in die inklusive Arbeitswelt

Gütersloh beteiligt sich erstmals am Aktionstag "Schichtwechsel"

Die Stadt Gütersloh hat kürzlich zum ersten Mal am Aktionstag "Schichtwechsel" teilgenommen. Die Initiative ermöglichte Menschen mit Behinderungen, verschiedene Tätigkeiten innerhalb der Stadtverwaltung kennenzulernen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbrachten einen Tag in Bereichen wie dem Stadtarchiv, der Poststelle oder dem Telefonservice.

Ziel des Projekts war es, Inklusion am Arbeitsplatz zu fördern. Steffen Gerz, Sprecher des Kreises, betonte dessen Bedeutung als praktisches Beispiel für Chancengleichheit. Die Stadt setze sich aktiv für Vielfalt unter ihren Mitarbeitenden ein – ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Realität, so Gerz.

Für viele Teilnehmende war der Tag eine bereichernde Erfahrung. Nico Neitzel schnupperte in die Aufgaben der Poststelle und des Telefonservices hinein, während Silke Flaskemper-Köhler das Team des Stadtarchivs unterstützte. Sie äußerte im Nachhinein Interesse an einem weiteren Praktikum.

Die Rückmeldungen aus den Fachbereichen der Stadt fielen durchweg positiv aus. Die Verantwortlichen kündigten an, "Schichtwechsel" 2026 fortzuführen und auszubauen. Zudem wirbt die Stadt weiterhin um Bewerbungen von Menschen aller Hintergründe – explizit auch von Personen mit Behinderungen.

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Konkrete Zahlen, wie viele Menschen mit Behinderungen im Kreis Gütersloh in den vergangenen drei Jahren in externe Arbeitsplätze oder reguläre Beschäftigung vermittelt wurden, lagen nicht vor.

Der "Schichtwechsel" bot den Teilnehmenden mit Behinderungen praktische Berufserfahrung. Die Gütersloher Verwaltung will den Erfolg des diesjährigen Projekts nutzen, um die Initiative 2026 weiter auszuweiten. Die Stadt bleibt ihrem Ziel treu, eine inklusive Belegschaft zu schaffen, die die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt.

Quelle