Gütersloh schaltet Straßenlaternen wieder durchgehend ein – Sicherheit oder Energieverschwendung?
Gütersloh schaltet Straßenlaternen wieder durchgehend ein – Sicherheit oder Energieverschwendung?
Gütersloh kehrt seine Energiesparpolitik um und lässt ab dem 19. Februar die Straßenlaternen durchgehend die ganze Nacht über brennen. Die Entscheidung fiel nach einer hitzigen Abstimmung im Stadtrat und verursacht zusätzliche Kosten in Höhe von 35.000 Euro pro Jahr. Die Bürgerinnen und Bürger sind gespalten: Einige begrüßen die erhöhte Sicherheit, andere kritisieren die verschwendeten Mittel und die Umweltbelastung.
Die neue Regelung hebt frühere Maßnahmen auf, die an Werktagen zwischen Mitternacht und 4 Uhr sowie an Wochenenden von 3 bis 5 Uhr die Beleuchtung abschalteten. Diese Einschränkungen waren Teil eines umfassenden Energiesparpakets, das 2022 eingeführt worden war und unter anderem Tempolimits und Heizungsregelungen umfasste. Solche Maßnahmen führten zu politischen Spannungen und trugen zum Aufstieg der AfD bei den Kommunalwahlen 2023 bei – ihr Stimmenanteil stieg von 5 auf 18 Prozent. Städte wie München und Freiburg setzten dagegen ihre grünen Initiativen reibungsloser um.
Am 6. Februar stimmte der Stadtrat mit knapper Mehrheit von 26 zu 24 Stimmen für die durchgehende Beleuchtung. CDU, FDP und AfD unterstützten den Antrag mit dem Argument der verbesserten Sicherheit. Die Gegner – darunter SPD, Grüne und die Linke – warnten vor höheren CO₂-Emissionen, die auf geschätzte 300 zusätzliche Tonnen pro Jahr kommen, sowie vor den negativen Folgen für Insekten. Zudem stellten sie infrage, ob die 35.000 Euro nicht sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Die Reaktionen in den sozialen Medien und unter den Anwohnern fallen gemischt aus. Einige freuen sich über die helleren Straßen, andere sehen darin einen Rückschritt für Nachhaltigkeit und Haushaltsdisziplin.
Die Entscheidung markiert einen Kurswechsel in Güterslohs bisheriger Energiesparpolitik. Die Straßenlaternen bleiben nun dauerhaft an – mit Folgen für die Stadtkasse und die CO₂-Bilanz. Die Debatte spiegelt die grundsätzlichen Konflikte wider, die Kommunen bei der Abwägung zwischen Sicherheit, Kosten und Umweltschutz beschäftigen.
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