Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen aufgedeckt
Maximilian MaierGroßrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Verstöße bei Lkw-Kontrollen aufgedeckt
Großrazzia zur Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück am 19. März 2026
In Rheda-Wiedenbrück fand am 19. März 2026 eine großangelegte Lkw-Kontrolle statt. Mehrere Behörden beteiligten sich an der Aktion und überprüften 58 Fahrzeuge auf die Einhaltung von Transportvorschriften. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt – von Überladung bis hin zu unsachgemäß gesicherter Ladung.
Im Rahmen der Kontrollen dokumentierten die Beamten insgesamt 30 Vergehen. Vier Lkw waren überladen, wobei ein Fahrzeug die zulässige Achslast um 23 Prozent überschritt. Zwei weitere Fahrzeuge mussten wegen mangelnder Ladungssicherung sofort ihre Fahrt einstellen.
In 14 Fällen wurden Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten registriert. Sechs Fahrer erhielten vor Ort Bußgelder, gegen acht weitere leitete die Behörde nun Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Zudem kontrollierten Zollbeamte 13 Personen, woraufhin gegen zwei von ihnen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden.
Das Bundesamt für Logistik und Mobilität erstattete separat Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Abfallrecht. In den vergangenen drei Jahren hatten vergleichbare Großkontrollen in Nordrhein-Westfalen wiederholt Überladungen aufgedeckt – bei ähnlichen Aktionen waren acht von 58 überprüften Lkw wegen dieses Vergehens beanstandet worden.
Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass die regelmäßigen Kontrollen im Güter- und Personentransport fortgesetzt werden. Ziel sei es, durch die Durchsetzung der Transportvorschriften die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Weitere Kontrollen sind in den kommenden Monaten geplant.






