10 March 2026, 12:08

Großrazzia in Mönchengladbach: Massive Verstöße gegen Arbeitsrecht aufgedeckt

Eine Bushaltestelle auf einer Stadtstraße mit Gebäuden auf beiden Seiten, einer Straße mit einem Müllcontainer in der Mitte, Fußgängern auf dem Gehweg und einer Rolltreppe auf der linken Seite. Rote und gelbe Schilder mit Text sind auf der rechten Seite des Bildes.

Großrazzia in Mönchengladbach: Massive Verstöße gegen Arbeitsrecht aufgedeckt

Gemeinsame Razzia in Mönchengladbach deckt multiple Verstöße gegen Arbeitsrecht auf

Bei einer gemeinsamen Aktion in Mönchengladbach sind zahlreiche Verstöße gegen Arbeitsgesetze aufgedeckt worden. Zoll- und Polizeibeamte kontrollierten am 9. Februar 2026 insgesamt 26 Arbeitgeber und 32 Beschäftigte. Die Überprüfungen waren Teil einer europaweiten Großrazzia gegen Schwarzarbeit und Lohnbetrug.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Krefeld arbeitete dabei mit der Polizei Mönchengladbach zusammen. Im Fokus standen gewerbliche Güter- und Personentransportunternehmen in der Stadt. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen von ROADPOL, einem europäischen Verbund von Verkehrspolizeibehörden, der grenzüberschreitende Straftaten bekämpft.

Im Verlauf der Kontrollen stellten die Behörden 9 Verdachtsfälle von Lohnvorenthaltung und Untreue fest. Weitere 5 Fälle wiesen auf Sozialleistungsbetrug hin, während in 3 Fällen Verstöße gegen den Mindestlohn vermutet werden. Zudem entdeckten die Ermittler einen Fall illegaler Arbeitnehmerüberlassung sowie vier Verstöße gegen die Meldepflicht bei Arbeitsaufnahme.

Die Mönchengladbacher Dienststelle der Finanzkontrolle Schwarzarbeit wird die Ermittlungen zu den Feststellungen nun vertiefen.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht im Transportgewerbe durchzusetzen. Nachfolgeermittlungen sollen klären, ob in den aufgedeckten Fällen Anklagen oder Strafen verhängt werden. ROADPOL koordiniert weiterhin vergleichbare Einsätze in ganz Europa, um Schwarzarbeit und Ausbeutung zu bekämpfen.

Quelle