22 March 2026, 18:07

Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt zeigt Erfolg der internationalen Zusammenarbeit

Metallischer Verbandkasten mit der Aufschrift "Verbandmaterial für Gasopfer" vor schwarzem Hintergrund.

Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt zeigt Erfolg der internationalen Zusammenarbeit

Großübung in Gangelt: Grenzüberschreitende Katastrophenhilfe im Test

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Am Wochenende fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Rettungskräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien probten gemeinsam die Bewältigung eines simulierten Großschadensereignisses. Die Organisatoren werteten die Aktion im Nachhinein als Erfolg und betonten, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Krisenreaktion verbessern kann.

Das Szenario sah einen Massenanfall von Verletzten mit Dutzenden Verletzten sowie einen Austritt gefährlicher Stoffe vor. Ausgelöst wurde der Übungseinsatz durch einen fingierten Lkw-Unfall, der schnelles Handeln von über 30 Behörden und Einsatzkräften in der Euregio erforderte. Die Kreisstraße 13 in Gangelt wurde zeitweise gesperrt, konnte aber nach Ende der Übung am späten Samstag wieder freigegeben werden.

Niederländische Einheiten in spezieller Schutzkleidung sicherten die undichte Chemikalienquelle ab. Gleichzeitig kartierten Drohnen die Unfallstelle aus der Luft und übermittelten Echtzeitdaten an die Einsatzkräfte am Boden. Im Mittelpunkt der Übung stand die Abstimmung zwischen den Ländern – die Rettungskräfte trainierten unter Zeitdruck die Kommunikation und gemeinsame Entscheidungsfindung.

Die Übung zeigte, dass die Notfalldienste aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien effektiv zusammenarbeiten können. Nach Abschluss der Simulation wurden die Straßensperrungen aufgehoben. Die Organisatoren unterstrichen den Wert solcher Übungen in Grenzregionen. Künftige Manöver könnten auf diesem Modell aufbauen, um die regionale Vorbereitung auf Krisen weiter zu stärken.

Quelle