22 April 2026, 20:10

Gewaltsame Proteste gegen Rüstungsfirmen und SPD in Köln und Bonn eskalieren

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Gewaltsame Proteste gegen Rüstungsfirmen und SPD in Köln und Bonn eskalieren

Am 29. August kam es in Köln und Bonn an mehreren Orten zu Protesten, die sich gegen Rüstungsunternehmen und politische Einrichtungen richteten. Größere Gruppen, viele von ihnen vermummt, behinderten die Betriebsabläufe bei der Deutz AG und der Rheinmetall AG, bevor die Polizei einschritt. Separat davon besetzten Demonstranten die Kölner SPD-Geschäftsstelle, was zu Festnahmen und Strafanzeigen führte.

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Der Tag begann mit über 200 Personen, größtenteils vermummt, die in Köln-Kalk den Zugang zur Deutz AG an der Dillenburger Straße blockierten. Sie versuchten, gewaltsam in das Gebäude einzudringen, wurden jedoch von der Polizei aufgehalten. Die Beamten lösten die Versammlung später auf und räumten die Blockade, nachdem die Gruppe die Versammlungsgesetze ignoriert hatte.

Unterdessen versammelten sich in Bonn-Beuel etwa 30 bis 40 teilweise vermummte Personen vor der Niederlassung der Rheinmetall AG an der Pützchens Chaussee. Die Polizei griff ein, und drei Widerstand leistende Demonstranten wurden vorläufig festgenommen, bevor sie wieder freigelassen wurden. Die Gruppe stieg anschließend in einen Regionalzug in Richtung Köln.

Später drangen etwa 20 Demonstranten in die Kölner SPD-Geschäftsstelle an der Magnusstraße ein. Da sie sich weigerten, das Gebäude zu verlassen, räumte die Polizei die Räumlichkeiten. Gegen die Beteiligten wurde wegen Hausfriedensbruchs Strafanzeige erstattet.

Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Versammlungsrecht in Bonn-Beuel und Köln eingeleitet. Die Proteste führten zu vorübergehenden Behinderungen bei zwei Großunternehmen und einer politischen Einrichtung. Drei Personen wurden festgenommen, später jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei prüft derzeit, ob weitere rechtliche Schritte folgen werden.

Quelle