03 April 2026, 01:02

Gedenkmarsch in Lünen erinnert an NS-Opfer mit lokalen Schicksalen und Musik

Ein Denkmal mit Blumenstr"{a}uen, Kerzen und anderen Gegenst"{a}nden vor einer steinernen Wand mit Text und Graffiti, wahrscheinlich in Erinnerung an Holocaust-Opfer.

Gedenkmarsch in Lünen erinnert an NS-Opfer mit lokalen Schicksalen und Musik

Rund 100 Menschen versammelten sich am 27. Januar in Lünen zu einem Gedenkmarsch für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung fiel mit dem bundesweiten Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zusammen. Die Teilnehmer folgten einer Route zu historischen Schlüsselortern und erinnerten dabei an lokale Schicksale und Formen des Gedenkens.

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Der Marsch begann auf dem Evangelischen Friedhof an der Kirchhofstraße, wo Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg eine Eröffnungsrede hielt. Sie betonte die Bedeutung der lokalen Erinnerungskultur und die fortwährende Verantwortung der Gesellschaft, diese Geschichten zu bewahren. Unterwegs führten Stationen unter anderem zur Viktoriaschule, zum Hauptbahnhof, zu mehreren Stolperstein-Standorten sowie zum Holocaust-Mahnmal an der Lippe.

Vertreter der Initiative Stolpersteine Lünen, des Lünener Stadtmuseums und lokale Gästeführer erläuterten an jedem Ort historische Zusammenhänge und persönliche Biografien. Das Lünen-Süd-Blasorchester begleitete die Veranstaltung musikalisch. Nach der letzten Station trafen sich die Teilnehmer im Gemeinschaftszentrum St. Georg zum Abschluss des Marsches.

Die Organisatoren kündigten an, den Gedenkmarsch künftig als festen Bestandteil der Lünener Erinnerungskultur zu etablieren.

Die Veranstaltung brachte Anwohner, Historiker und Musiker zusammen, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Durch die Verknüpfung lokaler Orte mit persönlichen Schicksalen sollte das öffentliche Verständnis für die Vergangenheit vertieft werden. Künftige Auflagen sollen an das diesjährige Format anknüpfen.

AKTUALISIERUNG

National institutions extend remembrance with Bundestag event and #WeRemember campaign

The Day of Remembrance for Nazi victims saw expanded national observances. Key developments include:

  • The Bundestag opened an exhibition on post-1945 Jewish biographies on 27 January.
  • Bundesrat displayed #WeRemember projections on its facade from 26-27 January.
  • A 28 January Bundestag commemoration featured Holocaust survivor Tova Friedman as guest speaker.