Fünf Städte im Bergischen Land gründen Zentrum gegen organisierte Kriminalität

Anna Krause
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Ein Plakat mit einer farbigen Karte der Strategischen Allianz Cyber Crime Working Group, umgeben von Logos und Namen der beteiligten Organisationen in fetter schwarzer Schrift.Anna Krause

Fünf Städte im Bergischen Land gründen Zentrum gegen organisierte Kriminalität

Fünf Städte im Bergischen Land haben sich zusammengeschlossen, um mit einem neuen Koordinationszentrum gemeinsam gegen organisierte Kriminalität vorzugehen. Das Gemeinsame Koordinationszentrum (GeKo) wird sich auf die Aufdeckung krimineller Netzwerke, Sozialbetrug und Geldwäsche konzentrieren. Mit Sitz in Wuppertal zielt die Initiative darauf ab, die kommunale Zusammenarbeit zu stärken und das Vertrauen der Bevölkerung in lokale Institutionen zu festigen.

GeKo dient als zentrale Plattform für den Austausch von Erkenntnissen und die Koordination von Ermittlungsmaßnahmen. Das Zentrum greift auf Fachwissen aus kommunalen Ämtern wie Gewerbeaufsicht, Außendienst und Liegenschaftsverwaltung zurück, um den Strafverfolgungsbehörden entscheidende Hinweise zu liefern. Schwerpunkte liegen auf bandenbezogener Kriminalität, Menschenhandel, Scheinfirmen und Problemimmobilien.

Das Projekt wird vom landesgeförderten Programm "Interkommunale Zusammenarbeit" in Nordrhein-Westfalen unterstützt, das für den Start 280.000 Euro bereitstellt. Stefan Grawe, der in Wuppertal ansässig ist, übernimmt die Leitung der Initiative und positioniert die Stadt damit als zentralen Akteur in der regionalen Sicherheitsstrategie. Die fünf Gründungsgemeinden teilen sich die Personalkosten und schaffen einen langfristigen Rahmen für die Zusammenarbeit.

GeKo arbeitet eng mit Bundes- und Landesbehörden zusammen, darunter Zoll, Polizei und Staatsanwaltschaften, um Ermittlungen effizienter zu gestalten. Thomas Hunsteger-Petermann, der Landesbeauftragte, betonte die Bedeutung lokaler Partnerschaften bei der Schädlingsbekämpfung komplexer Kriminalitätsformen. Im Gegensatz zu überregionalen Modellen im Ruhrgebiet oder Münsterland konzentriert sich GeKo Rhein-Wupper auf den lokalen Informationsaustausch und Prävention in Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Das neue Zentrum wird Risiken bewerten, präventive Strategien entwickeln und Behörden in der Region bei Durchsetzungsmaßnahmen beraten. Durch die gezielte Schädlingsbekämpfung organisierter Kriminalität und Finanzbetrugs soll GeKo öffentliche Einrichtungen schützen und das demokratische Vertrauen stärken. Die Initiative steht für einen strukturierten Ansatz zur interkommunalen Sicherheit im Bergischen Land.

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