FDP unterstützt Grillplatz-Ausbau in Solingen – aber nur mit strengen Auflagen
Mila WalterFDP unterstützt Grillplatz-Ausbau in Solingen – aber nur mit strengen Auflagen
Die FDP-Fraktion in Solingen hat sich vorsichtig hinter die Pläne zur Ausweitung öffentlicher Grillplätze in der Stadt gestellt. Zwar begrüßt die Partei die Initiative als Reaktion auf die wachsende Nachfrage, knüpft ihre Zustimmung jedoch an strenge Auflagen, um frühere Probleme wie Vermüllung und Lärmbelästigung zu vermeiden.
Nina Brattig, Vorsitzende der FDP-Fraktion, räumte ein, dass viele Bürgerinnen und Bürger nach ausgewiesenen Flächen für gemeinschaftliches Grillen fragen. Die Vorschläge der Verwaltung bezeichnete sie als sinnvollen Schritt, betonte aber, dass der Erfolg von einer konsequenten Kontrolle abhängt.
Die Freien Demokraten fordern vor einer Genehmigung der Pläne eine klare Gesamtstrategie. Dazu zählen regelmäßige Kontrollen, verbindliche Nutzungsregeln sowie ausreichend Mülleimer und sanitäre Einrichtungen. Zudem soll durch proaktive Kommunikation mit den Nutzern Missbrauch vorgebeugt werden.
Die Partei warnt davor, die Lehren aus dem Fall Engelsberger Hof zu ignorieren, wo das Grillen aufgrund anhaltender Probleme schließlich verboten wurde. Um solche Fehlentwicklungen zu vermeiden, besteht die FDP darauf, dass neue Grillzonen deutlich gekennzeichnet, kontinuierlich überwacht und strikt reguliert werden müssen.
Obwohl die Fraktion grundsätzliche Unterstützung signalisiert, kündigte sie an, die Umsetzung der Pläne genau zu prüfen. Ihre Zustimmung bleibt an die vollständige Erfüllung der gestellten Bedingungen geknüpft.
Mit ihren Forderungen will die FDP sicherstellen, dass die neuen Grillplätze sauber, ordentlich und nachhaltig betrieben werden. Bei einer Genehmigung würden die erweiterten Flächen mehr Raum für öffentliches Grillen bieten – allerdings nur unter strenger Einhaltung der Regeln. Die weiteren Schritte der Verwaltung werden zeigen, ob die Pläne vorankommen.






