14 April 2026, 18:07

Elektronische Patientenakte wird 2025 für Ärzte und Apotheken Pflicht

Ein Apothekeregal mit verschiedenen ordentlich angeordneten Medikamentenschachteln.

Elektronische Patientenakte wird 2025 für Ärzte und Apotheken Pflicht

Ab Oktober 2025 müssen Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken in Deutschland die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen. Die neue Regelung soll die Arzneimittelsicherheit erhöhen und Fehler reduzieren. Apotheken in Dortmund begrüßen die Umstellung bereits als wichtigen Fortschritt.

Die ePA hilft, Behandlungsfehler zu vermeiden, indem sie medizinischem Personal einen besseren Überblick über verschriebene und abgegebene Medikamente bietet. Zudem weist sie auf mögliche Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln hin. Die Patienten behalten dabei die Kontrolle – sie können selbst bestimmen, wer Zugriff auf ihre Daten erhält, und die Zugangsrechte verwalten.

Aktuell können Apotheken mithilfe der Gesundheitskarte drei Tage lang die elektronische Medikationsliste eines Patienten einsehen. Doch die dahinterliegende Telematikinfrastruktur weist noch technische Probleme auf. Hier sind Verbesserungen nötig, um die ePA und E-Rezepte reibungslos zu handhaben.

Ab dem nächsten Jahr wird das System weiter ausgebaut. Apotheken können dann eigene Einträge in die Medikationsliste ergänzen – etwa zu rezeptfreien Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln. Michael Beckmann, Vorsitzender des Dortmunder Apothekerverbandes, betonte, dass Apotheker Patientendaten mit größter Vertraulichkeit behandeln.

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Vor Ort sehen Apotheken in der ePA einen entscheidenden Schritt für mehr Behandlungsqualität. Sie erwarten, dass sich dadurch Risiken verringern und die Therapieergebnisse langfristig verbessern.

Die verpflichtende Einführung der ePA startet im Oktober 2025, während sich Apotheken bereits auf die Umstellung vorbereiten. Die Vorteile des Systems werden 2026 weiter wachsen, wenn Apotheker Medikationsdaten direkt aktualisieren können. Derzeit steht jedoch die Behebung technischer Probleme im Vordergrund, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Quelle