04 March 2026, 03:32

Dortmunds CL-Aus kostet Millionen – und wirft den BVB sportlich zurück

Der UEFA-Champions-League-Pokal, ein stählerner Becher mit zwei Griffen und einem blauen und silbernen Farbschema, der mit 'UEFA Champions League' beschriftet ist, vor einem weißen Hintergrund.

Dortmunds CL-Aus kostet Millionen – und wirft den BVB sportlich zurück

Borussia Dortmunds frühes Ausscheiden in den Champions-League-Playoffs trifft den Verein hart – finanziell wie sportlich. Der Club muss nun mit einem erheblichen Einnahmeausfall rechnen. Sportdirektor Sebastian Kehl räumte ein, dass man auf die Erlöse aus dem Wettbewerb gesetzt habe, nach der Niederlage gegen Atalanta Bergamo nun aber mit Verlusten zwischen 12 und 22 Millionen Euro konfrontiert sei.

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Die Niederlage kommt als herber Rückschlag, wie Kehl einräumte – ein vorzeitiges Scheitern habe er nicht einmal in Betracht gezogen. Dortmund hatte die Champions-League-Einnahmen fest einkalkuliert und mit einem finanziellen Ergebnis zwischen einem Gewinn von 5 Millionen und einem Verlust in gleicher Höhe gerechnet. Allein das Erreichen des Achtelfinals hätte eine Prämie von 11 Millionen Euro eingebracht. Stattdessen klärt der Verein nun, wie die entstandene Lücke zu schließen ist – potenzielle Mehreinnahmen von bis zu 100 Millionen Euro bei einem längeren Turnierverbleib sind damit vom Tisch.

Sportlich bleibt dem BVB nur noch die Bundesliga als Wettkampf. Aktuell liegt die Mannschaft auf Platz zwei, acht Punkte hinter Tabellenführer FC Bayern München. Im DFB-Pokal war das Team bereits früher ausgeschieden, sodass in dieser Saison keine weiteren Titel mehr möglich sind.

Kehl ließ in seinen Aussagen keine Zweifel an seiner Enttäuschung – weder über die finanziellen noch die sportlichen Folgen. Der Club hatte sorgfältig geplant, doch das frühe Ausscheiden zwingt nun zu einer Neuausrichtung der Haushaltslage.

Mit dem Ende der Champions-League-Saison fallen wichtige Einnahmequellen weg, der Fokus verengt sich auf die Liga. Sollte Dortmund nicht unter die ersten Vier kommen, droht im nächsten Jahr sogar der Verzicht auf internationalen Fußball. Die entstandene Finanzlücke muss nun ohne die erwarteten Millionen aus Europas Elitewettbewerb gestopft werden.