Charli XCX zwischen Filmpremieren-Erfolg und politischer Kontroverse in Berlin
Anna KrauseCharli XCX zwischen Filmpremieren-Erfolg und politischer Kontroverse in Berlin
Charli XCX sorgte diese Woche mit zwei großen Projekten für Schlagzeilen. Ihr neuer Film The Moment feierte auf der Berlinale Premiere, während ihr Begleitalbum zu Sturmhöhe starke Kritiken erhielt. Doch bald folgte eine Kontroverse, nachdem sie eine Aftershow-Party in Berlin besuchte, die mutmaßlich Verbindungen zur russischen Regierung haben soll.
Ihr Mockumentary The Moment wurde auf dem renommierten Berlinale Filmfestival uraufgeführt. Der von Aidan Zamiri inszenierte, satirische Film nimmt die Musikbranche auf die Schippe und zeigt Charli XCX neben anderen Prominenten. Das NME vergab drei Sterne und lobte die memetauglichen Szenen sowie ihre Darstellung.
Zudem veröffentlichte Charli XCX ein Begleitalbum zum kommenden Sturmhöhe-Film mit Jacob Elordi und Margot Robbie in den Hauptrollen. Die Platte, auf der auch eine Zusammenarbeit mit Sky Ferreira zu hören ist, erhielt vom NME vier Sterne. Neben der Filmmusik steuerte sie den gesamten Soundtrack bei.
Nach der Premiere besuchte sie eine von Anastasia Shevtsova ausgerichtete Aftershow-Party in Berlin. Später gab es Berichte, die die Veranstaltung mit Personen in Verbindung brachten, denen mutmaßliche Kontakte zur russischen Regierung nachgesagt werden. Charli XCX distanzierte sich umgehend und betonte, sie und ihr Team hätten von den Vorwürfen keine Kenntnis gehabt. Auch Shevtsova wies jede Verstrickung zurück und bezeichnete die Vorwürfe als persönlich verletzend.
Die Sängerin veröffentlichte später eine Stellungnahme, in der sie Russlands Vorgehen in der Ukraine verurteilte. Sie bekräftigte ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk und ihre Ablehnung der Politik der russischen Regierung.
Die Kontroverse überschattete eine Woche, die für Charli XCX eigentlich ein Grund zur Freude hätte sein sollen. Sowohl The Moment als auch ihr Sturmhöhe-Album erhielten lobende Kritiken, doch der Vorfall bei der Aftershow-Party lenkte die Aufmerksamkeit um. Mittlerweile hat sie ihre Position klargestellt und deutlich gemacht, dass sie sich gegen den Krieg in der Ukraine stellt.






