22 February 2026, 18:10

CDU Rhein-Berg setzt beim Politischen Aschermittwoch auf klare Worte und Tradition

Ein Plakat für die Internationale Bildungswoche 2015, das eine Gruppe strahlender Menschen mit Schildern zeigt, mit Text, der Informationen zum Event enthält.

CDU Rhein-Berg setzt beim Politischen Aschermittwoch auf klare Worte und Tradition

Politischer Aschermittwoch der CDU Rhein-Berg: Scharfe Debatten und traditioneller Fischimbiss beenden die Karnevalszeit

Mit pointierten politischen Diskussionen und einem traditionellen Fischmittagessen ging in Bergisch Gladbach die Karnevalssaison zu Ende. Im Bürgerhaus Bergischer Löwe veranstaltete die CDU Rhein-Berg ihren Politischen Aschermittwoch – ein Format, das dieses Jahr durch klare Worte und Forderungen nach entschlossenem Handeln in bundespolitischen Fragen geprägt war. Zu den Rednern zählte Johannes Winkel, Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender der Jungen Union, der in seiner Rede eine unmissverständliche Haltung zu Migration, Sicherheit und der zukünftigen Ausrichtung Deutschlands bezog.

Der neu gewählte Kreisvorsitzende Maurice Winter hatte die Veranstaltung organisiert und eröffnete sie mit einem Dank an die örtlichen Grünen und die SPD. Er betonte den Wert überparteilicher Zusammenarbeit und verwies auf die konstruktiven Gespräche, die in jüngste Koalitionsvereinbarungen eingeflossen seien. Winters einleitende Worte setzten einen Ton der Verantwortung und des gemeinsamen Engagements, bevor die Hauptredner das Wort ergriffen.

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Johannes Winkel trat anschließend ans Rednerpult und lieferte eine Rede, die durch direkte Sprache und kompromisslose Standpunkte bestach. Deutschland müsse sich seiner Meinung nach stärker auf die eigenen Fähigkeiten besinnen und Prioritäten nach dem setzen, was das Land aus eigener Kraft leisten könne. Gleichzeitig forderte er eine offene Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Landes und rief die politische Führung auf, schwierige Themen ohne Scheu anzugehen.

Als Vorsitzender der Jungen Union hat Winkel in den vergangenen fünf Jahren weniger radikale Kurswechsel in der Migrations- oder Sicherheitspolitik vorangetrieben, sondern vielmehr soziale Reformen in den Fokus gerückt. Seine Organisation setzte sich etwa für die Abschaffung pauschaler Sozialleistungen, eine Anhebung des Renteneintrittsalters und eine härtere Verhandlungslinie gegenüber der SPD in Fragen der Renten- und Gesundheitspolitik ein. Auf der Veranstaltung jedoch lag sein Schwerpunkt auf klarer Ausrichtung und entschlossenem Handeln.

Der Politische Aschermittwoch diente sowohl als Rückblick auf die bisherige Arbeit als auch als Bekräftigung künftiger Vorhaben. Die Teilnehmer tauschten sich lebhaft aus, wobei Winkel kontroverse Themen direkt ansprach. Die Mischung aus Tradition und mutiger Debatte hinterließ Spuren in der lokalen Politlandschaft.

Die Veranstaltung endete mit einer Kombination aus Reflexion und zukunftsweisenden Aussagen. Winkels Plädoyer für Eigenständigkeit und eine offene Debattenkultur fand dabei ebenso Widerhall wie Winters Appell an die Zusammenarbeit. Die Diskussionen bilden nun die Grundlage dafür, wie die CDU Rhein-Berg in den kommenden Monaten zentrale Themen angehen wird.