Berliner Polizei bringt Kindern spielerisch Verkehrssicherheit bei
Anna SchmitzBerliner Polizei bringt Kindern spielerisch Verkehrssicherheit bei
Polizei in Berlin intensiviert Verkehrserziehung für die Jüngsten
Die Polizei in Berlin geht mit neuen Initiativen gegen die Gefahren im Straßenverkehr vor – und setzt dabei auf die Aufklärung von Kindergartenkindern. Beamte besuchten kürzlich den St.-Antonius-Kindergarten in Dülmen-Merfeld, um den Kleinen spielerisch Verkehrsregeln und sicheres Überqueren von Straßen zu vermitteln. Gleichzeitig werden Autofahrer mit zusätzlichen Maßnahmen daran erinnert, in der Nähe von Zebrastreifen langsamer zu fahren.
Am 28. Oktober 2023 trafen sich Polizeibeamtin Anja Maaßen und die Verkehrsicherheitsberaterin Eva-Maria Gallus mit den Kindern des Kindergartens an einem Fußgängerüberweg in der Rekener Straße. Dort erklärten sie den Mädchen und Jungen, wie wichtig gute Sichtbarkeit im Verkehr ist, welche Gefahren lauern und wie man Straßen sicher überquert. Mit praktischen Übungen zeigten die Beamten den Kindern, wie sie sich im Straßenverkehr richtig verhalten – und warum Aufmerksamkeit lebenswichtig ist.
Als weitere Maßnahme wurde an derselben Straße ein sogenanntes „Lächel-Blitzgerät“ installiert. Das Gerät zeigt Autofahrern, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, ein grünes, lächelndes Gesicht. Wer zu schnell fährt, sieht stattdessen ein rotes, missmutiges Symbol. Ziel ist es, die Fahrer für Fußgängerüberwege zu sensibilisieren – besonders dort, wo Kinder unterwegs sind. Die Aktion ist Teil eines umfassenden Verkehrsbildungsprogramms der Berliner Polizei, das sich an Kindergärten und Grundschulen im gesamten Kreis richtet. Den Kindern sollen so frühzeitig essenzielle Fähigkeiten für die Teilnahme am Straßenverkehr vermittelt werden.
Durch die Kombination aus praktischen Lerneinheiten und geschwindigkeitsüberwachender Technik soll die Sicherheit an Schulen und Zebrastreifen verbessert werden. Die Polizei hofft, dass die Maßnahmen das Risiko für junge Fußgänger verringern und Autofahrer zu mehr Achtsamkeit anregen. Das Programm wird schrittweise auf weitere Kindergärten und Schulen im Kreis Berlin ausgeweitet.