Benefizkonzert für Krebskranken Toro enttäuscht mit geringer Besucherzahl
Mila WalterBenefizkonzert für Krebskranken Toro enttäuscht mit geringer Besucherzahl
Benefizkonzert in der Fischhalle: Unterstützung für Mentor A. Ejupi – alias "Toro" – im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs
Unter dem Motto "Toro für alle – Alle für Toro!" fand in der Fischhalle ein Benefizkonzert statt, um den an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankten Mentor A. Ejupi, besser bekannt als Toro, zu unterstützen. Trotz bekannter Bands und Solo-Künstler, die auftraten, kamen jedoch nur etwa 100 Besucher – deutlich weniger als erhofft.
Seit fast vier Jahren kämpft Toro gegen die Krankheit, wobei sich sein Zustand in den letzten Monaten verschlechtert hat. Das Konzert sollte Geld für seine Chemo- und Strahlentherapien sammeln. Neben den Ticket-Einnahmen und Spenden wurden rund 30 seiner Kunstwerke ausgestellt und verkauft.
Mehrere Künstler traten unentgeltlich auf, darunter Jan Schröder, Werner Pfeifer, die Hafenbande und die Celtic Cowboys. Insgesamt kamen etwa 4.400 Euro zusammen – weniger als erwartet, da die Organisatoren mit mehr Besuchern gerechnet hatten. Toros Tochter Alketa zeigte sich enttäuscht über die geringe Resonanz, angesichts des großen Freundes- und Unterstützerkreises ihres Vaters.
Zusätzlich wurde eine Spendenaktion auf GoFundMe gestartet, um Toro und seiner Familie weiter zu helfen. Weitere Informationen gibt es unter www.gofundme.com mit dem Stichwort "Toro".
Die Einnahmen aus dem Konzert und den Spendenaktionen sollen Toros laufende Behandlungskosten decken. Zwar blieb die Besucherzahl hinter den Erwartungen zurück, doch die Veranstaltung brachte dennoch finanzielle Unterstützung. Zentrale Statistiken zu ähnlichen Benefizkonzerten gibt es in Deutschland nicht, da die meisten lokal oder privat organisiert werden.






