26 June 2026, 22:06

Alexianer übernehmen Kplus-Einrichtungen mit 1.300 Mitarbeitern im Februar 2024

Alexianer übernehmen Teile der Kplus Group und Tochtergesellschaften

Alexianer übernehmen Kplus-Einrichtungen mit 1.300 Mitarbeitern im Februar 2024

Große Übertragung von Einrichtungen im deutschen Gesundheits- und Sozialwesen

Zum 1. Februar 2024 wird es im deutschen Gesundheits- und Sozialsektor zu einem bedeutenden Wechsel kommen: Große Teile der Kplus Group GmbH und ihrer Tochtergesellschaften gehen an die Alexianer GmbH über. Die Transaktion wurde bereits vom Bundeskartellamt sowie vom Bistum Münster genehmigt.

Die Alexianer übernehmen zahlreiche Einrichtungen der Kplus-Gruppe, darunter das St.-Remigius-Krankenhaus in Leverkusen-Opladen. Zudem gehören Pflegeeinrichtungen in Düsseldorf, Solingen, Leverkusen und Monheim zum Paket. Das St.-Remigius-Krankenhaus wird in das Alexianer-Rheinland-Netzwerk eingegliedert, das unter der Leitung von Geschäftsführer Benjamin M. Koch steht.

Rund 1.300 Mitarbeiter aus der Kplus-Gruppe und ihren nicht insolventen Tochtergesellschaften wechseln zu den Alexianern. Zudem erwirbt die Gruppe eine 30-Prozent-Beteiligung am Katholischen Bildungszentrum Haan. Die Alexianer zählen zu den größten konfessionellen Anbietern im Gesundheits- und Sozialbereich und beschäftigen bundesweit über 30.000 Mitarbeiter in sechs Bundesländern, verteilt auf vier regionale Netzwerke.

Kai Siekkötter, Vorstandsvorsitzender der Kplus-Gruppe, betonte, dass der Wechsel die konfessionelle Trägerschaft der Einrichtungen sichere. Gleichzeitig biete er die Chance für weiteres Wachstum innerhalb einer größeren Organisation. Andreas Barthold, Vorstandsvorsitzender der Alexianer, zeigte sich überzeugt von der Passgenauigkeit beider Gruppen und begrüßte die neuen Kollegen. Stefan Denkhaus, der die Kanzlei BRL in den Insolvenzverfahren vertritt, bezeichnete die Übernahme als ein „Vertrauensvotum für die Arbeit von Kplus und seine Mitarbeiter“.

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Mit dem Übergang werden 1.300 Beschäftigte Anfang 2024 zu den Alexianern stoßen. Die erweiterte Gruppe stärkt damit ihre Präsenz in der Rheinregion. Sämtliche notwendigen Genehmigungen für die Übernahme liegen bereits vor.

Quelle