25 April 2026, 20:07

6.800 Euro im Schuh: Algerier am Dortmunder Hauptbahnhof vorläufig festgenommen

Menschen mit Gepäck durch einen Bahnhof gehen, überirdische Schilder und Deckenleuchten.

6.800 Euro im Schuh: Algerier am Dortmunder Hauptbahnhof vorläufig festgenommen

Bundespolizisten haben am Dortmunder Hauptbahnhof einen 26-jährigen Algerier vorläufig festgenommen, nachdem sie in seinem Schuh eine größere Bargeldsumme entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 7. August, als Beamte den Mann während einer Fahrt ohne gültiges Ticket im ICE von Köln nach Dortmund kontrollierten.

Der Mann war zunächst aufgefallen, weil er den ICE 100 ohne Fahrschein bestiegen hatte. Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten etwa 6.800 Euro in bar, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs versteckt waren. Auf Nachfrage zur Herkunft des Geldes konnte er keine plausible Erklärung liefern und legte auch keine Belege vor.

Die Polizei beschlagnahmte vorsorglich 6.000 Euro, da der Verdacht besteht, dass das Geld aus illegalen Quellen stammt. Den Restbetrag ließ man dem Mann. Zudem stellte sich heraus, dass gegen ihn ein gültiger Haftbefehl wegen eines von der Hamburger Ausländerbehörde verhängten Einreiseverbots vorlag.

Nach der Festnahme wurde der Mann in die zentrale Polizeigewahrsamszelle in Dortmund überstellt. Die weiteren Schritte liegen nun bei den Ausländerbehörden. Parallel dazu ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Schwarzfahren und möglichen illegalen Aufenthalts.

Der Fall wirft mehrere rechtliche Fragen auf, darunter Schwarzfahren, undeklariertes Bargeld und das bestehende Einreiseverbot. Die Ermittlungen sollen klären, ob das beschlagnahmte Geld in Verbindung mit Straftaten steht. Der Mann bleibt vorerst in Gewahrsam, während die Ausländerbehörde seinen Status prüft.

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