27 December 2025, 21:54

17 neue Gemeinde-Übersetzer:innen stärken Duisburgs interkulturellen Austausch

Eine Gruppe von drei Personen sitzt auf einem Sofa und gibt ein Interview, wobei eine Person in einem schwarzen Mantel und Hose links, eine Person in einem Mantel und blauer Krawatte in der Mitte ein Mikrofon hält und eine Person rechts lächelt. Ein Mikrofonrekorder befindet sich auf dem Tisch in der Mitte, Kameras sind auf der rechten und linken Seite und große Scheinwerferständer sind vorhanden, mit einem Projektionsschirm im Hintergrund.

17 neue Gemeinde-Übersetzer:innen stärken Duisburgs interkulturellen Austausch

17 Freiwillige als Gemeinde-Übersetzer:innen in Duisburg ausgebildet

17 Ehrenamtliche haben ihre Ausbildung zu Gemeinde-Übersetzer:innen in Duisburg erfolgreich abgeschlossen. Die Gruppe, die insgesamt 14 Sprachen abdeckt, wird künftig lokale Einrichtungen in den Bereichen Sozialdienste, Bildung und Gesundheitsversorgung unterstützen. Ihre Arbeit ist Teil eines landesgeförderten Programms, das Sprachbarrieren in der Region abbauen soll.

Das Schulungsprogramm, das seit 2018 bereits zum sechsten Mal stattfand, umfasste über 40 Stunden. Unter der Leitung von Schewa van Uden wurden zentrale Kompetenzen wie interkulturelle Kommunikation und professionelle Dolmetschtechniken vermittelt. Voraussetzung für die Teilnahme war muttersprachliches Niveau in der jeweiligen Herkunftssprache sowie Deutschkenntnisse auf B2-Niveau.

Viele der neuen Übersetzer:innen bringen Fachwissen aus Bereichen wie Biologie, Medizin und Ingenieurwesen mit. Trotz beruflicher Verpflichtungen und familiärer Verantwortungen engagieren sie sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft. Ihr Einsatz wird von Tetyana Berezhna und Heidrun Oberländer-Yilmaz vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) in Duisburg koordiniert. Das Programm wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Der aktuelle Jahrgang schloss die Ausbildung offiziell am 4. Dezember 2025 ab, wie aus einer Pressemitteilung der Stadt vom 15. Dezember 2025 hervorgeht.

Die frisch qualifizierten Übersetzer:innen werden nun mit städtischen Behörden, Beratungsstellen und Vereinen zusammenarbeiten. Ihre Fähigkeiten sollen den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen für nicht deutschsprachige Bewohner:innen in Duisburg verbessern. Die Initiative wächst weiter – in kommenden Schulungsrunden werden weitere Freiwillige erwartet.