1. FC Köln kassiert erneut DFB-Strafe wegen Pyro-Chaos bei Auswärtsspiel
1. FC Köln kassiert erneut DFB-Strafe wegen Pyro-Chaos bei Auswärtsspiel
Der 1. FC Köln muss eine Strafe in Höhe von 98.500 Euro vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zahlen, nachdem Fans ein Bundesliga-Spiel gestört hatten. Anhänger zündeten Dutzende Bengalos und Stroboskop-Blitze, wodurch das Spiel wegen des dichten Rauchs auf dem Platz kurzzeitig unterbrochen werden musste.
Der Vorfall ereignete sich während des Auswärtsspiels des FC Köln bei Borussia Mönchengladbach. Vor, während und nach der Partie wurden mindestens 56 Bengalos und 30 Stroboskop-Geräte entzündet. Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Schiedsrichter das Spiel für zwei Minuten pausieren ließen.
Für den Verein ist dies nicht die erste Strafe wegen Fehlverhaltens der Fans in dieser Saison. Bereits im Verlauf der Spielzeit 2023/24 wurde der 1. FC Köln dreimal wegen ähnlicher Vorfälle zur Kasse gebeten: Am 30. Oktober 2025 verhängte der DFB eine Geldbuße von 38.000 Euro, am 5. Dezember 2025 folgte eine weitere Strafe in Höhe von 41.000 Euro, und am 2. Februar 2026 wurden zusätzliche 13.000 Euro fällig. Insgesamt hat der Verein damit bereits 92.000 Euro in vier separaten Fällen gezahlt.
Der DFB gestattet es dem 1. FC Köln, bis zu 32.800 Euro der aktuellen Strafe umzuwidmen. Der Betrag kann in Sicherheitsvorkehrungen oder Präventionsprogramme fließen, die künftige Ausschreitungen verhindern sollen.
Die wiederholten Strafen unterstreichen die anhaltenden Probleme mit dem Fanverhalten bei Spielen des 1. FC Köln. Mit der jüngsten Sanktion beläuft sich die Gesamtsumme für Verstöße in dieser Saison auf 190.500 Euro. Ein Teil der Gelder könnte nun in Maßnahmen zur Eindämmung weiterer Vorfälle investiert werden.
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