1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt – die Zeit wird knapp
Der 1. FC Köln steckt mitten im Abstiegskampf der Bundesliga – und das bei nur noch zehn ausstehenden Spielen. Mit Platz 13 in der Tabelle, der schlechtesten Position der Saison, befindet sich der Verein nach einer Serie schwacher Leistungen in einer prekären Situation. Sportdirektor Thomas Kessler betont die Dringlichkeit, die Wende zu schaffen, bevor die Zeit davonläuft.
In den letzten Wochen haben sich die Probleme des Teams weiter verschärft. Drei Niederlagen in Folge gegen RB Leipzig, den VfB Stuttgart und eine bevorstehende gegen die TSG Hoffenheim hinterlassen eine Bilanz von nur zwei Siegen in den letzten 15 Ligaspielen. Auch die Auswärtsform gibt Anlass zur Sorge: In den vergangenen acht Auswärtsspielen holte Köln lediglich zwei Punkte.
Nach 24 Spieltagen steht die Mannschaft bei sechs Siegen, sechs Unentschieden und zwölf Niederlagen – insgesamt 24 Punkte. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt zwei Zähler, zur direkten Abstiegszone sind es vier Punkte. Trotz der Krise bleibt Trainer Lukas Kwasniok vorerst im Amt und wird die nächsten beiden Partien leiten: ein Heimspiel gegen Borussia Dortmund und ein Auswärtsmatch beim Hamburger SV.
Kessler hat klar gemacht, dass nun allein die Ergebnisse zählen. Der Vorstand steht zwar weiterhin hinter Kwasniok, doch der Druck auf schnelle Verbesserungen wächst. Das letzte Mal, dass Köln drei Spiele in Folge verlor, liegt über zwei Jahre zurück – damals unter dem damaligen Trainer Steffen Baumgart. Ein solcher Negativlauf darf sich jetzt nicht wiederholen.
Mit dem Saisonende in Sicht muss der 1. FC Köln seine Leistung schnellstmöglich steigern, um den Abstieg abzuwenden. Die nächsten beiden Spiele werden entscheidend sein, ob es dem Team gelingt, sich aus der Gefahrenzone zu kämpfen. Sollten keine Punkte folgen, rückt die Abstiegszone bedrohlich näher.






