1. Bundesliga verzeichnet leichten Zuschauerrückgang – doch Köln glänzt mit Rekordwerten
Anna KrauseDEG Abstieg führt zu Einbußen bei der DEL-Zuschauerzahl - 1. Bundesliga verzeichnet leichten Zuschauerrückgang – doch Köln glänzt mit Rekordwerten
Zuschauerzahlen in der 1. Bundesliga (DEL) zeigen in dieser Saison Veränderungen
Während die Gesamtbesucherzahlen leicht zurückgingen, verzeichneten einige Vereine weiterhin beeindruckende Zuschauerresonanz. Die 1. Bundesliga bleibt damit die zweitbesucherstärkste Liga Deutschlands – hinter dem Fußball.
In dieser Saison gab es einen leichten Rückgang bei den Gesamtzuschauerzahlen der 1. Bundesliga. Bis zum Ende der Hauptrunde passierten etwa 2,74 Millionen Fans die Drehkreuze – rund 110.000 weniger als im Vorjahr. Auch die durchschnittliche Zuschauerzahl pro Spiel sank von 7.781 auf 7.557.
Ein Hauptgrund für den Rückgang war der Abstieg Düsseldorfs. Die Stadt, ein wichtiger Markt für die Liga, hatte in den Vorjahren durchschnittlich fast 10.000 Zuschauer pro Spiel angezogen. Auch der Neuaufsteiger Dresden enttäuschte und verzeichnete rund 4.000 Besucher weniger pro Spiel als erwartet.
Trotz des Rückgangs stieg die Auslastung der Arenen sogar an – von 88,6 % auf 93,2 %, was auf eine stärkere Bindung der bestehenden Fans hindeutet. Ein positiver Ausreißer waren die Kölner Haie, die ihren europäischen Zuschauerrekord ausbauten: Mit durchschnittlich 18.112 Fans pro Spiel belegten sie Platz 13 weltweit unter den bestbesuchten Vereinen der regulären Saison. Der Club rechnet in der Lanxess Arena über 26 Heimspiele hinweg mit einer Gesamtzahl von etwa 320.000 Besuchern.
Zwar gingen die Gesamtzuschauerzahlen der 1. Bundesliga leicht zurück, doch die höhere Arena-Auslastung zeigt, wie treu die Fangemeinden sind. Die Rekordzahlen in Köln unterstreichen die anhaltende Attraktivität der Liga in zentralen Märkten. Ohne Düsseldorf wird die nächste Saison davon abhängen, wie sich neue Teams und Aufsteiger auf die Zuschauerentwicklung auswirken.






